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Die pädosexuelle Viererbande bei den Grünen

Was der Grüne „Aufklärungsbericht“ der Öffentlichkeit vorenthält: Die Pädophilie-Debatte der Partei ist kein Diskursproblem, sondern etwas anderes: Ein Missbrauchs-Skandal, bei dem es um reale Taten vier strategisch aufgestellter Pädokrimineller geht

Alle Abbildungen aus den Sonderproduktionen, welche der Medienmann der pädosexuellen Viererbande damals bei der taz produziert hat.

Manche Leute finden es respektabel, dass der Berliner Landesverband der Grünen so schonungslos die Missbrauchs-Verbrechen in seinen Reihen aufklärt. Welche Organisation, so heißt es, gehe derart radikal an die Wurzeln der eigenen Verfehlungen? Leider kann man nun das gerade nicht sagen: dass die Grünen radikal wären. Sie sind weder radikal noch sind sie klar und verständlich. Weiterlesen

Pädo-Floh in der kuscheligen Ideologie

Das neue Buch

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Das neue Buch von Christian Füller heißt: „Die Revolution missbraucht ihre Kinder: Sexuelle Gewalt in deutschen Protestbewegungen“. Darin versucht er zu zeigen, wie sexueller Missbrauch ideologisch gerechtfertigt wird – gerade auch von sozialen Bewegungen, die im Namen der Freiheit die Fahne schwenken. Wie kann das gehen? Wie ist es möglich, positive und hoffnungsvolle Gesellschaftsentwürfe für sexualisierte Gewalt zu benutzen und umzuwidmen?

Zu den Reaktionen und Rezensionen geht es hier lang.

Sehen Sie eine kleine Prezi-Präsentation vorab über den Zusammenhang von Ideologie und sexualisierter Gewalt, die sukzessive weiter aufgeblättert wird: Bildschirmfoto 2015-02-18 um 10.53.06

Um die Prezi zu starten, klicken sie bitte auf diesen Link.

Es gibt hier eine eigene Unterseite "Freundesliebe als Übergriff" für kritische Jugendbewegte und Bündische. Kommentare und Berichte aus den Bünden bitte dorthin. Danke!

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Was heißt eigentlich „chatten“?

Oder: It´s a porn world, stupid, not children´s world

Zusammen mit Bea Beste schreibe ich eine Kolumne für ein online-Magazin über Eltern. Auf meine kritische Kolumne ( was man Kindern in der Schule an Internet zumuten solle – und wann überhaupt) antwortete Bea mit einer Kolumne und der Bemerkung: „Wieso sollten Grundschüler im Unterricht eigentlich nicht chatten und telefonieren?“ Bea bezog das auf eine tolle Schule in Australien, die chats und foncalls fest einbindet in Recherchen. Als ich den Satz mit dem Chatten twitterte, bekam ich seltsame Retweets.

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„Wer sich kritisch äußert, wurde nicht angehört“

Grünes Projekt Aufarbeitung

Eva Quistorp war mit Petra Kelly und Rudi Dutschke Gründerin der Grünen. Sie kritisierte ihre Partei für die pädophilenfreundliche Politik in den 1980ern. War das der Grund, dass sie weder von den Gutachtern Walter/Klecha noch von der parteiinternen Kommission angehört wurde?

Frage: Frau Quistorp, was stört sie am „Projekt Aufarbeitung“, wie es die Grünen betreiben?

Eva Quistorp: Schon der Titel Aufarbeitung ist mir nicht angenehm. Mir scheint hier wurde selektiv vorgegangen und kaum Empathie für die Opfer gezeigt. Es wird immer so getan, als ob nicht auch lockere Sprüche Opfer haben könnten. Bei der katholischen Ideologie gehen wir Grünen aber immer wie selbstverständlich davon aus, dass sie Opfer produziert. Alle, die jetzt in Amt und Würden sind, versuchen den grünen Parteiapparat zu schützen. Auch eine von mir sehr geachtete Person wie Marieluise Beck gehört dazu.  Weiterlesen

Gesellschaft ist breiter als Kirche 

Anmerkungen zur Aufnahme für das Kulturradio im RBB, Sendung Zeitpunkte, Samstag 21. März, ab 17 Uhr

Zeitpunkte

Ich werde oft gefragt, wieso ich nicht die Kirche untersuche. Erstens habe ich das vielfach getan. Zweitens ist das Problem des Missbrauchs in Protestbewegungen und Gesellschaftsentwürfen mindestens genauso wichtig. Wenn sich Missbrauch an Kindern nämlich in Ideologie-Versatzstücken wie Sexuelle Befreiung oder pädagogischer Eros oder Toleranz mit Homoerotikern versteckt, dann betrifft das eben die ganze Gesellschaft. All diese Theoreme betreffen immerhin unsere aufgeklärten Vorstellungen von Leben, Lieben und Lernen.
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Podien&Lesungen

20. März: Jugendbildungsstätte Burg Ludwigstein: Wandervögel und politischer Eros. Diskussion mit Meike Sophia Baader, Tilman Jens, Jochen Weidenbusch und Christian Füller. Moderation: Holger Specht. 16-18 Uhr. Vorbereitet von AK Schatten der Jugendbewegung

  1. Wandervogel und Jugendbewegung stehen für beides: Wunschbilder einer päderastischen Gesellschaft – und eine pädosexuelle Praxis in Jugendverbänden. Es verknüpft sich das – bis heute – in der Jugendpflege prägende Bild der „autonomen Jugend“ mit einer legitimen pädosexuellen Kultur.
  1. Wer die Jugendbewegung neu denken will, muss die geistige und praktische Verstrickung in den idealen päderastischen Jugendverband radikal aufklären. Davon ist die Bewegung nach Jahrzehnten verschleiernder und beschönigender Literatur weit entfernt.
  1. Die Geschichte von Jugend- und bündischer Bewegung muss neu geschrieben werden: Welche Rolle spielten Wilhelm Jansen und die erste pädosexuelle Lobby „Der Eigene“ beim Aufbau der Jugendbewegung?

April: Uni Frankfurt (angefragt)

schon vorbei:

12. März: Buch-Premiere im Café Knorke, mit einer Buchvorstellung von Andrea Pingel, Fragen und Diskussion. Sekt&Häppchen. 19 Uhr. Die Veranstaltung ist offen.

Bald wird in der Heinrich-Böll-Stfitung der Bericht der internen grünen Aufklärungskommission vorgestellt. Bei der Buch-Vorstellung sollen auch erste Details aus dem Bericht thematisiert werden – und einige der folgenden Themen:

Sexualisierte Väterkultur: Die Zeit der 68er war wahrscheinlich die einzige Phase der Bundesrepublik, in der man Väter offen zu sexueller Praxis mit ihren Kindern aufforderte. Diese Idee war keine spinnerte Randerscheinung, sondern schlug sich in Hunderten Kinderladenprogrammen ab Mitte der 1960er bis Anfang der 1970er Jahre wieder. >>> mehr

„Über diesen Unfug reden wir nicht“: Warum richtete die Enquetekomission „Internet&Digitale Gesellschaft“ des Bundestages mehrere Arbeitsgruppen zusätzlich ein – aber keine einzige, um ihren Ursprungsauftrag zu erforschen: institutionellen/technischen Kinder- und Jugendschutz? >>> Seite im Netz

Bermuda-Dreieck: Welche Rolle spielte der grüne Fast-Alterspräsident des Bundestages, Werner Vogel, bei der „Betreuung“ der beiden grünennahen Pädo-Kommunen Dachsberg&Stadtindianer?

Stützen oder Stürzen? Wieso äußerten sich die Grünen im Bundestags-Wahlkampf so abwertend und spöttisch über Missbrauchsopfer – obwohl es bereits seit 2011 enge Gesprächs-Kontakte der Parteispitze zu Betroffenen gab?

Päderasten&Terroristen: Was hatten der pädosexuelle Schulleiter Gerold Becker, der missbrauchsverdächtige Martin Bonhoeffer und Ulrike Meinhof Ende der 1960er Jahren zu besprechen?

Feministische Gegendiskurse: Wie war es möglich, dass trotz „kritischer feministischer Gegendiskurse“ (Gunda-Werner-Institut, Walter/Klecha), Parteitagsmehrheiten in vielen Grünenprogrammen die Legalisierung von „Sex mit Kindern“ beschlossen?

Das Denken bestimmt das Handeln: Welche Rolle spielte es für das gesellschaftliche Bewusstsein, dass seit Hans Blüher und Gustav Wyneken in deutschen Protestbewegungen sexuelle Gewalt immer wieder mit den schönsten Worten gepriesen wurde: pädagogischer Eros, sexuelle Befreiung, starke Freundesliebe…

14. März: Leipziger Buchmesse, 15:30 Uhr im ARD TV-Forum (Halle 3 C 501).