„Die Grünen waren nützliche Idioten ihrer Parteipäderasten“

Der Münchener  Journalist Reinhard Jellen hat im Vorfeld des Frankfurter Podiums  (am kommenden Dienstag, 30.6., Casino der Goethe-Uni) mit mir ein Interview über die 68er, die Grünen und die digitale Gesellschaft geführt.

Herr Füller, haben die 68er Gesellschaft und Politik verändert, um Kinder missbrauchen zu können?

Christian Füller: Nein. Ich würde nicht behaupten wollen, dass die 68er zum Zweck des Kindesmissbrauchs ihren großen Aufbruch starteten. Aber sie haben dem Treiben sorglos zugeschaut, ohne zu begreifen, was da alles an gefährlichen Grenzverletzungen passiert.

Wie ist das möglich? Sexueller Kindesmissbrauch ist doch ein geächtetes Verbrechen.

Wenn eine soziale Bewegung in die Euphorie des Schranken-Einreißens gerät, dann ist die Rolle des Grenzsoldaten keine besonders attraktive. Sonder eine doofe Spießernummer. Damals zu sagen, „Sex mit Kindern“ ist gar kein Sex, sondern ein Verbrechen, das haben sich nicht viele getraut.

Sie stellen die deutsche Wandervogelbewegung von 1900, die 68er und aktuelle Phänomene im Netz auf eine Stufe. Ist das überhaupt vergleichbar?

Das Besondere an ihnen ist in meinen Augen aber, dass sie jeweils ein Bild vom Kind als Leitmotiv benutzen…

Hans Blüher hat daraus das Phantasma einer mann-männlichen Idealgesellschaft formuliert, in der Sex mit Frauen nur noch zur physischen Reproduktion gut ist…

und die Männer?

die Männer zeugen mit den schönsten Knaben und ihrem besonderen Eros etwas Höherstehendes, Bedeutendes – einen neuen Staat. Heute empfinden wir das Konzept einer solchen päderastischen Republik zurecht als unglaublichen Quatsch. Damals aber gab es Beifall unter anderen von Thomas Mann und dem preußischen Kultusminister Carl Heinrich Becker. 

Inwiefern war ausgerechnet das Shangri-La der bürgerlichen Reformpädagogik, die Odenwaldschule, der wie Sie schreiben „superdemokratischen Vorzeigeinrichtung des besseren Deutschland“ für sexuellen Missbrauch prädestiniert?

Weil ihr Gründer Paul Geheeb in die Schule das Prinzip einer päderastischen Gemeinschaft zwischen einem Mann und mehreren Schülern quasi einbetoniert hat. Es wurden eigene Häuser gebaut, um Internatsfamilien zusammen wohnen zu lassen. Diese Lern- und Wohngruppen aus Schülern und Lehrern zu bilden, in denen ein Meister seine Schüler wie im alten Griechenland anleitete, stammt aber direkt von Gustav Wynekens „Kameradschaft“. In der Freien Schulgemeinde Wickersdorf wandten Geheeb und der verurteilte Päderast Wyneken sie das erste Mal praktisch an. Schon bald aber stritten die beiden darum, wer mehr und die schöneren Schüler hatte. Geheeb hat sich dann von Wyneken und Wickersdorf losgesagt um seine eigene Reformschule zu gründen – mit ursprünglich päderastisch inspirierten Internatsfamilien als Wohnprinzip.

 

 

(weiter auf Telepolis)

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