Die pädosexuelle Viererbande bei den Grünen

Was der Grüne „Aufklärungsbericht“ der Öffentlichkeit vorenthält: Die Pädophilie-Debatte der Partei ist kein Diskursproblem, sondern etwas anderes: Ein Missbrauchs-Skandal, bei dem es um reale Taten vier strategisch aufgestellter Pädokrimineller geht

Alle Abbildungen aus den Sonderproduktionen, welche der Medienmann der pädosexuellen Viererbande damals bei der taz produziert hat.

Manche Leute finden es respektabel, dass der Berliner Landesverband der Grünen so schonungslos die Missbrauchs-Verbrechen in seinen Reihen aufklärt. Welche Organisation, so heißt es, gehe derart radikal an die Wurzeln der eigenen Verfehlungen? Leider kann man nun das gerade nicht sagen: dass die Grünen radikal wären. Sie sind weder radikal noch sind sie klar und verständlich.

Der Bericht der Grünen ist zunächst einmal schlecht geschrieben. Er mutet an wie eine Studentenarbeit, bei der jemand nicht weiß, wie er sein ganzes Material unterbringen soll. Der Text ist, um das freundlichste zu sagen, unwissenschaftlich und unentschlossen. Er ist in seiner zögerlichen Art des Materiallieferns und Interpretierens eines Missbrauchsberichts nicht würdig. Der Text atmet den Geist der Relativierung und Ablenkung. Immer dann, wenn es unwichtig ist, wird penibel und länglich zitiert. Mit Fußnoten wird dann ein neutraler kritischer Untersuchungs-Ansatz vorgegaukelt. Etwa bei den pädophilen Positionen, die es in der grünen Partei gab. Die hat der Walter-Bericht aber bereits en detail beschrieben – das mussten die Berliner nicht doppeln. Immer dann aber, wenn es dringend geboten wäre, Details genau zu schildern und zu Zusammenhängen zu verdichten, wird rumgestammelt. Vor allem aber verschweigt der Text vieles.

Was wird alles weggelassen?

Schon damals: Keine Opfer

Schon damals: Keine Opfer!

Der Wert eines jedes Missbrauchs-Berichts besteht ja nicht nur in dem, was ausgesprochen wird, sondern in dem, was hätte drin stehen müssen und können. Das ist der Knackpunkt der grünen Halbaufklärung: Die Autoren wissen viel mehr, sie hatten Zugriff auf exzellente Quellen und Quotes. Der Kommission lagen insbesondere durch die beeindruckenden und zugleich grausamen Zeitzeugeninterviews viele Puzzlestücke vor. Aber sie haben sie nicht genutzt. Weder haben sie die Details zu einem Gesamtbild zusammengefasst noch haben sie diese Erkenntnisse nachprüfbar dokumentiert. Man kann aber nicht halb aufklären, alles muss auf den Tisch.

Was fehlt in dem Bericht?

  • Die Grünen haben – entgegen ihrer anfänglichen öffentlichen Einlassungen – sehr wohl ein Gespräch mit einem Betroffenen geführt. Mich wundert nicht, dass die Grünen es nicht dokumentiert haben, denn die Aussagen lassen den Schluss zu, dass aus der grünen Partei heraus Kinderprostitution organisiert wurde. Das ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht bewiesen – aber es gibt zwei Zeitzeugen, deren Schilderungen darauf hindeuten. Die Grünen hätten alles daran setzen müssen, dieser ungeheuerlichen Vermutung nachzugehen.  
  • Der Berichtsteil über die Betroffenen ist völlig unzureichend, es gibt ihn praktisch nicht. Zurecht hatte eine wichtige Quelle der Grünen Aufklärungskommission deswegen zwischenzeitlich ihre Mitarbeit aufgekündigt – weil der Opferteil so abstrakt und kurz ist. Man fragt sich, warum es den Grünen nicht gelungen ist, Opfer ausfindig zu machen und z.B. zu anonymen Aussagen zu bringen. In der Kommission und rund um sie herum gibt es eine Reihe von Zeugen, die bis ins Detail Wissen über Täter, Täterstrategien und Opfer haben. Die Vorsitzende Bettina Jarasch hat erklärt, es habe die Zeit nicht ausgereicht, um das Opfer-Interview einzuarbeiten. Da möchte man fragen: Worin bestand denn der Zeitdruck? Zwei Jahre lang wühlen die Grünen nun im Kreuzberger Pädo-Morast – und am Ende gab es keine Zeit, die letzten wichtigen Gespräche sorgfältig zu dokumentieren und in die Analyse einzubeziehen?

Furchtbares Tagebuch eines Täters

  • Nach Informationen von Pisaversteher soll der Kommission angeblich das Tagebuch eines Täters vorgelegen haben, dessen Schilderungen viele grausame Details über Tathergänge und Vorgehen enthält. Es führt zu der Erkenntnis, das sich die Täter in dem Kreuzberger Pädosexuellen-Milieu bereits so sicher fühlten, dass sie zu einer menschenverachtenden Tatpraxis übergingen.
  • In dem Bericht wird mehrfach auf Zeitzeugen-Gespräche verwiesen. Aber es gibt keinen Anhang, in dem man diese Interviews einsehen könnte. Es wurden auch Gespräche mit Politikern geführt, die heute fast ausnahmslos in wichtigen Funktionen sind oder es bis vor kurzem waren. Auch diese Gespräche sind nicht dokumentiert. Das aber wirft die Frage auf: Wollen tatsächlich die jungen Berliner Landesvorsitzenden Bettina Jarasch und Daniel Wesener die Bürde der Verantwortung übernehmen – und die damals bestimmenden Leute davon kommen lassen? Grünenchefin Jarasch sagte, sie schäme sich für die Taten, die aus der grünen Partei heraus verübt wurden. Jarasch muss sich vielleicht für ihren dilettantischen Aufklärungsbericht schämen, aber für die Taten und das jahrelange Schwiegen darüber müssen sich gewiss andere schämen. Allein, sie tun es ganz explizit nicht

Zahl der grünen Täter reduzieren

  • Im Vorfeld der Berichterstattung über ihr Papier haben sich die Grünen viel Mühe gegeben, die Zahl der Täter zu reduzieren. Der Berliner grüne Abgeordnete Thomas Birk, zweifellos noch der entschiedenste unter den Aufklärern, sprach Ende März öffentlich nicht nur von – durchaus plausiblen – Tausend Opfern, er nannte auch die Zahl „zehn Täter“. Als Birk diese Rechnung aufmachte, da war einer der furchtbarsten Täter in den Reihen der Berliner Grünen noch gar nicht bekannt. Danach kam dieser Täter durch Informationen Dritter und nach Recherchen von Birk selbst hinzu, d.h. es gab nun einen Intensivtäter mehr. Dennoch rückte der Abgeordnete Birk bei der jetzigen Vorstellung des Berichts von seiner Zahl „zehn Täter“ ab. Im Bericht taucht nun zwar der Name des neuen Täters auf – aber für die Grünen ist er (noch) kein grüner Täter. Wie das? Er war zwar bei den Grünen und beging auch nachweislich Taten, verurteilt aber wurde er – so sehen es die Grünen -, erst, nachdem er bereits ausgeschlossen worden war. (Dies geschah sinnigerweise, weil er keine Mitgliedsbeiträge bezahlt habe.) Jeder soll sich selbst einen Reim auf so millimetergenaue Abgrenzungen machen, die die Grünen stets vornehmen, bevor sie den Terminus „grüner Täter“ verwenden. Bisher gibt es derer laut des Parteiberichts also zwei. Es handelt sich um gerichtsfest Verurteilte, der eine u.a. wg der Vergewaltigung eines Siebenjährigen, der andere wg Missbrauchs an einem Behinderten. Und wo steht dieses grausame Detail eigentlich im Grünenbericht?

Die Grünen verschweigen solche Fakten wahrscheinlich, weil sie ihnen zu grausam sind. Durch das Auslassen von Fakten und Hinweisen verbauen sie sich aber die Möglichkeit, ein zutreffendes Gesamtbild zu erstellen. Dabei könnte man das inzwischen relativ gut tun – beschreiben, was die Täter in der damaligen AL eigentlich bedeuteten.

Die pädosexuelle Viererbande bei den Grünen

In Berlin waren die Grünen in den 1980er und -90er Jahren von vier strukturell wichtigen Tätern unterlaufen. Sie teilten sich die Aufgaben untereinander strategisch auf. Es gab, kurz gesagt, den Opferbeschaffer und Zuhälter, den Lobbyisten und Chefideologen, den Mann für die Herstellung und Verbreitung der Missbrauchsabbildungen (üblicherweise „Kinderpornografie genannt“) und einen weiteren, der sich um die publizistische Arbeit kümmerte – man platzierte ihn bei der damals gerade entstehenden „taz, die tageszeitung“. Das war insgesamt eine ziemlich perfekte Aufteilung. Der Berliner Landesverband war damit, wenn man das so sagen darf, pädosexuell herausragend organisiert.

Dieter Ullmann war der Propagandist und Lobbyist pädosexueller Ideen, er richtete sein Augenmerk auf die außer- und innerparteiliche Lobbyarbeit, das ging weit über die Berliner Partei hinaus. Zu Ullmann ist vieles bekannt, siehe zum Beispiel bei Ann-Kathrin Müller oder mein Stück aus der FAS. Nicht einmal diese systemisch bedeutenden Informationen sind in den Bericht eingeflossen. 

Für die Beschaffung zuständig

Fred Karst war für die Beschaffung zuständig. Er groomte die Jungen in Schulen, lud sie in seinen Falckensteinkeller ein, wo sie von mehreren Männern weiter „betreut“ – und auch missbraucht wurden. Es gibt Zeugenaussagen, wonach die Männer die Jungen zum Zweck des Missbrauchs auch an Dritte weitergaben, entweder am Bahnhof Zoo, wo sie auf den Jungenstrich gehen mussten, oder auf weiter führenden Touren, die u.a. in andere grüne Landesverbände gegangen sein sollen. Karst war es auch, der innerhalb der Grünen eine eigene pädosexuelle Unter-AG „Jung und alt“ gründete.

Ein weiterer Täter bei den Grünen verkaufte kinderpornografische Darstellungen aller Art. Neben den Fotos und Filmen habe es dort auch das ideologische Material der damaligen Zeit gegeben. Das sind die einschlägigen Schriften, die „Sex mit Kindern“ unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten befürworten. Sie liefern Missbrauchern Argumentationshilfen, dazu zählten „ZEIG MAL!“ mit dem berühmtem Vorwort von Edward Brongersma oder Rüdiger Lautmanns „Die Lust am Kind“.

Der Verbindungsmann zur taz

Zudem war unter der Pädo-Kombo bei den Grünen auch ein taz-Mitarbeiter, der dort die Pädophilie-Seite betreute. Er war laut Kollegen in der Redaktion nicht sehr hoch angesehen. Er machte seine Seite und hatte wohl keinen großen Einfluß auf die aktuelle Blattplanung.

Einsatzplanung für den Mann der Pädosexuellen bei der taz

Einsatzplanung für wichtige Homo+Politiker-Konferenz in Bonn für den Mann der Pädosexuellen bei der taz

 

Unter dem Eindruck seiner Einbindung bei den Grünen stellt sich heute dennoch die Frage: Wie kam der Mann damals eigentlich zur taz? Wurde das womöglich bei der Alternativen Liste geplant? Wer waren die damaligen Verbindungsleute zwischen taz und AL, mit denen man so etwas hätte einstielen können? Die taz-Kollegin Nina Apin hat sich dem schon einzweimal genähert und zwar hier und hier. Die organisatorische Einbindung und die Fundstücke absolut gruseliger pädosexueller Sonderproduktionen des grünen und taz-Doppelagenten legen nahe, dieser Verbindung noch einmal nachzugehen.

Meines Erachtens muss man zur Viererbande in der AL noch jene Akteure bei den Grünen hinzurechnen, die den ideologischen Überbau für Missbrauch lieferten. Es sind jene Leute, die die Sexualität von Kindern immer wieder öffentlich propagierten. Das ist alles ausführlich in meinem Buch „Die Revolution missbraucht ihre Kinder“ nachzulesen, wo es ein eigenes Kapitel zu den Grünen gibt. Kurz gesagt: Niemals in der Geschichte seit den Päderasten des antiken Griechenlands konnte man so offen vom „Sex mit Kindern“ schwärmen wie in der frühen grünen Ära von 1980 bis Mitte der 1990er Jahre.

Es geht nicht mehr um grüne Diskurse, sondern um grüne Taten

Insgesamt lässt sich nach dem, was wir bisher bereits wussten, und dem nun bekannt gewordenen Pädogate der Berliner Alternativen Liste folgendes resümieren: Die Grünen waren nach ihrer Gründung bis in die 1990er Jahre an der Planung und Ausführung schwerer Verbrechen gegen die sexuelle Selbstbestimmung und die Würde von Kindern beteiligt. Auch die ideologische Vorbereitung kam von den Grünen, durch das Propagandieren der „sexuellen Befreiung“ als zugleich privatem und politischem Programm einer neuen gesellschaftlichen Bewegung. Das heißt, es geht eben nicht nur um ideologische Taten, sondern um ganz reale.

Die wichtigsten Tatorte waren den Grünen bisher nicht eineindeutig zuzuordnen, gemeint sind die Indianerkommune und die Dachsberger Emmaus-Gemeinde, wo immerhin Parteiveranstaltungen abgehalten wurden. Bei der Pädosexuellen-Abteilung der Berliner AL gibt es Täter, die den Grünen eindeutig zuzurechnen sind. Die dort genannten Opferzahlen „von bis zu 1000“ stehen zwar nicht im Bericht, aber sie sind plausibel. Der Ursprung ihrer Benennung kommt ja nicht von außen, sondern aus der Kommission selbst.

Was werden die Bundesgrünen alles verschweigen?

Man darf gespannt sein, was von alledem im Missbrauchs-Bericht der Bundesgrünen stehen wird – und was erneut verschwiegen wird.

Die grüne Partei sei damals blind für die Menschen und die Betroffenen gewesen, sagte die Landesvorsitzende Bettina Jarasch. Das trifft – leider – auch auf den Bericht der Berliner Grünen zu. Er ist erneut blind für die Opfer. Und das ist das letzte, was ein Aufklärungsbericht sein darf.

2 Gedanken zu “Die pädosexuelle Viererbande bei den Grünen

  1. Pingback: Pisaversteher

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