Pädo-Floh in der kuscheligen Ideologie

Das neue Buch

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Das neue Buch von Christian Füller heißt: „Die Revolution missbraucht ihre Kinder: Sexuelle Gewalt in deutschen Protestbewegungen“. Darin versucht er zu zeigen, wie sexueller Missbrauch ideologisch gerechtfertigt wird – gerade auch von sozialen Bewegungen, die im Namen der Freiheit die Fahne schwenken. Wie kann das gehen? Wie ist es möglich, positive und hoffnungsvolle Gesellschaftsentwürfe für sexualisierte Gewalt zu benutzen und umzuwidmen?

Zu den Reaktionen und Rezensionen geht es hier lang.

Sehen Sie eine kleine Prezi-Präsentation vorab über den Zusammenhang von Ideologie und sexualisierter Gewalt, die sukzessive weiter aufgeblättert wird: Bildschirmfoto 2015-02-18 um 10.53.06

Um die Prezi zu starten, klicken sie bitte auf diesen Link.

Es gibt hier eine eigene Unterseite "Freundesliebe als Übergriff" für kritische Jugendbewegte und Bündische. Kommentare und Berichte aus den Bünden bitte dorthin. Danke!

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Kind, Du bist uns anvertraut

29.-31. Januar, Tutzing: „Kind, Du bist uns anvertraut“: Tutzinger Tagung über sexualisierte Gewalt in (pädagogischen) Institutionen.

Sexuellen Missbrauch bereiten Täter nicht allein durch das Groomen des Kindes  vor, sondern auch durch tarnende Ideologien, mit denen sie das (pädagogische) Personal rund um das Kind manipulieren. Seit dem „politischen Eros“ des Wandervogels Hans Blüher spielen bei Missbrauchsfällen immer wieder Versatzstücke übergriffiger deutscher Ideologien eine Rolle. Am Beispiel der Odenwaldschule hat Christian Füller in Tutzing die Vermischung von „starker Freundesliebe“, „pädagogischem Eros“ und der „sexuellen Befreiung“ von 1968 zu einem toxischen Cocktail der Übergriffigkeit zu zeigen versucht. Klicken Sie hier, um die Prezi-Präsentation ansehen zu können

Hentig gesteht Fehler ein

Warum es so wichtig ist, dass sich der Grandseigneur der Pädagogik entschuldigt

Hartmut von Hentig, der gefallene Grandseigneur der deutschen Pädagogik, hat sich selbstkritisch zu seinem einstigen Gefährten Gerold Becker geäußert, dem Schulleiter der Odenwaldschule, der an der Anstalt ein perfides Missbrauchsystem eingerichtet hat. Er habe, sagte er der Nachrichtenagentur dpa, nichts von den Vergehen seines Freundes Gerold Becker gewusst. Aber er hätte sie früher und eindeutiger verurteilen und sich  deutlicher bei den Opfern Beckers und der Schule entschuldigen müssen. Wir schreiben das Jahr 2015. Es hat also lange gedauert. Aber nun ist es geschehen, die Entschuldigung ist da.

Man tut sich schwer

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„Die Grünen waren nützliche Idioten ihrer Parteipäderasten“

Der Münchener  Journalist Reinhard Jellen hat im Vorfeld des Frankfurter Podiums  (am kommenden Dienstag, 30.6., Casino der Goethe-Uni) mit mir ein Interview über die 68er, die Grünen und die digitale Gesellschaft geführt.

Herr Füller, haben die 68er Gesellschaft und Politik verändert, um Kinder missbrauchen zu können?

Christian Füller: Nein. Ich würde nicht behaupten wollen, dass die 68er zum Zweck des Kindesmissbrauchs ihren großen Aufbruch starteten. Aber sie haben dem Treiben sorglos zugeschaut, ohne zu begreifen, was da alles an gefährlichen Grenzverletzungen passiert.

Wie ist das möglich? Sexueller Kindesmissbrauch ist doch ein geächtetes Verbrechen.

Wenn eine soziale Bewegung in die Euphorie des Schranken-Einreißens gerät, dann ist die Rolle des Grenzsoldaten keine besonders attraktive. Sonder eine doofe Spießernummer. Damals zu sagen, „Sex mit Kindern“ ist gar kein Sex, sondern ein Verbrechen, das haben sich nicht viele getraut.

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„Müssen annehmen, dass es Kinderprostitution aus der AL heraus gab““

Kriminelle Pädosexuelle unterwanderten die frühen Grünen und bauten auf der angeblichen sexuellen Befreiung auf. Ähnliche Ideologie in der Netzbewegung : digitaler Exhibitionismus

(Interview mit Michael Gabel aus der Märkischen Oderzeitung vom 15. Juno 15)

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Herr Füller, Kirche, Reformschulen, Grüne – warum sind solche Gemeinschaften besonders anfällig für Kindesmissbrauch?

Weil diese Institutionen Machtdifferenzen zulassen. Am Ende ist es immer ein Machtmissbrauch von – meistens – Männern, die sich an Jungs vergehen. Weiterlesen

Prezi und Slideshare des Podiums mit Brumlik, Koch, Katsch, Mauritz

Die 68er, die sexuelle Befreiung, die Kommunen und die sexuelle Gewalt gegen Kinder: Gibt es da eigentlich einen Zusammenhang? Oder sogar einen direkten Weg? Oder hat das eine, die sexuelle Revolution, mit dem anderen, dem sexuellen Kindesmissbrauch, nichts zu tun? (Siehe auch Interview hier und in der Jungen Welt hier)

Das Podium in Frankfurt ist vorbei, hier die angekündigte Prezi-Präsentation.

hier Prezi klicken und dann durch die Prezi scrollen.

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Reaktionen und Rezensionen

Die NZZ schreibt über „Die Revolution missbraucht ihre Kinder“:

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Mangelnde Aktualität kann man Christian Füllers Buch über sexuellen Missbrauch in deutschen Reform- und Protestbewegungen nicht vorwerfen. (…) Sowohl die Jugendbewegung als auch die «sexuelle Revolution» der 68er werden als jeweils historisch überfällige Phänomene am Ende repressiver Zeiten beurteilt – nur dass sie eben auch Tätern Tür und Tor öffneten, die von der Lockerung der Sitten verbrecherisch profitierten.

Michael Gabel fragt in einem Interview für die Märkische Oderzeitung: Bildschirmfoto 2015-06-24 um 14.21.45

Herr Füller, Kirche, Reformschulen, Grüne – warum sind solche Gemeinschaften besonders anfällig für Kindesmissbrauch?

Harald Martenstein erinnert im Tagesspiegel daran, wie selbst in Zeitungen versucht wurde, die Aufklärung der Grünen Missbrauchsideologie und -Taten zu verhindern.     Bildschirmfoto 2015-06-24 um 14.21.20

„Füller hatte die Wurzel des Problems darin gesehen, dass viele Grüne ‚Gläubige‘ seien, die glaubten, nur sie stünden für eine bessere Welt. ‚Empathie gibt es bei den Grünen nur für die Opfer der anderen.‘ Pohl ordnete an, dass von diesem Mann kein Text mehr gedruckt werden dürfe.“

Claudia van Laak konzentriert sich in ihrer Rezension im Deutschlandfunk auf „den Missbrauch als Ideologie“: Bildschirmfoto 2015-06-24 um 14.27.41

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Unabhängig aufklären, jetzt!

Johannes-Wilhelm Rörig darf die Aufklärung des grünen Missbrauch-Morastes in Berlin und des Hausmeister-Projektes des Senats nicht weiter den Institutionen überlassen. Die neue Kommission hat ihre ersten Auftrag

In den letzten Tagen ist aus Berlin wieder so einiges an pädosexuellen Verstrickungen bekannt geworden.

Manches wusste man schon – wie die von Welt und Morgenpost frisch aufgebrühte Geschichte vom Pädo-Hausmeister-Projekt unter Helmut Kentler. Die taz-Kolleginnen Nina Apin und Astrid Geisler hatten die Geschichte 2013 schon einmal gründlich aufgeschrieben, (Langversion hier) Zartbitter hatte es 1994 erwähnt und, nicht zu vergessen, steht es in dem Buch Leihväter von Kentler* aus dem Jahr 1989 (!). Weiterlesen